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(Dokumentarfilm: Fühlen  – zwischen Aggressivität und Hilflosigkeit; 2017)

Gefühle sind die Sprache unserer Seele

Emotionen sind wichtig, denn sie zeigen uns unsere Werte, unsere Bedürfnisse, die uns Halt, Orientierung, Gesundheit und Zufriedenheit geben. Das Annehmen aller Emotionen bereitet den Menschen häufig Angst. Emotionen der Wut, Trauer und Angst werden oft verdrängt. So werden primäre- durch sekundäre Emotionen häufig überlagert, so dass eigene Bedürfnisse und Werte unreflektiert und ungelebt bleiben.

Emotionssozialisation ist geprägt durch Erziehung, soziale Beziehungen, Kultur, (sexual-)politische Systeme und Geschlechterpolitik, die sich wechselseitig beeinflussen. So werden Emotionen heute noch stark geschlechtsspezifisch gelebt: Männer reagieren oft mit Wut und Aggression, wobei Frauen wesentlicher häufiger autoaggressiv reagieren, sich angepasst und höflich verhalten (müssen).

Traumatische Erlebnisse können mit Dissoziationen einhergehen. Manchmal wird durch Dissoziation die Erinnerung an ein Trauma unmöglich und macht sich auf somatischer Ebene, durch sogenannte Affekte, bemerkbar, da das Trauma im Gewebe gespeichert ist. Diese Affekte stellen den Versuch des Körpers der Traumaintegration da. Der Körper möchte damit ausdrücken, verletzt worden zu sein.

Traumaverarbeitende Gefühle der Wut und Trauer zuzulassen, stellt die Basis der Entwicklung eigener Geborgenheit und Selbstfürsorge da.

Der bewusste Umgang mit unseren Emotionen hat elementare Bedeutung für ein verantwortungsvolles Miteinander. Erst das Wahrnehmen, Benennen und Verstehen eigener Emotionen befähigt zur Empathie.

Ziel des Filmes soll es sein, Menschen zu ermutigen, Emotionen (wieder) zu er-leben – im Umgang mit sich selbst und anderen. Durch die Übernahme der Verantwortung für das eigene Fühlen, Denken und Handeln, übernimmt jeder Einzelne auch eine soziale – gesellschaftliche Verantwortung.

Der Film zeigt uns, dass wir alle eine Sprache sprechen – Die Sprache der Gefühle. Denn Gefühle verbinden uns alle – egal welche Nationalität, Alter und soziale Schicht.

„Unsere Gefühle und unser Körper sind wie Wasser, das in Wasser fließt. In den Energien der (Körper-) Sinne lernen wir schwimmen.“ (Tarthang Tulku)

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„Zwischen Reiz und Reaktion liegt ein Raum. In diesem Raum liegt unsere Macht zur Wahl unserer Reaktion. In unserer Reaktion liegt unsere Entwicklung und unsere Freiheit.“ (Viktor Frankl)

Werden Emotionen verdrängt, nicht wahrgenommen, verstanden und verarbeitet, versuchen körperliche Reaktionen (Affekte) darauf aufmerksam zu machen. Der Mensch hat Angst vor den Affekten und reagiert reaktiv mit Vermeidung, wodurch der Zugang zunehmend erschwert wird. Der Körper drückt nicht selten aus, was der Geist noch nicht verstanden oder erinnert hat.

Bei Konfrontation einer Gefahrensituation hat der Mensch die Möglichkeit zwischen Kampf, Flucht, Erstarren oder Unterwerfung zu reagieren, um das eigene Überleben zu sichern. Jedes Reaktionsmuster ist mit spezifischen neurophysiologischen Reaktionen assoziiert. Bei der Erstarrung (Immobilisation) wird der dorsale Vagusnerv des Parasympathikus  aktiviert, der die Aktivität abschaltet. Folglich sinkt der Blutdruck und die Herzfrequenz verlangsamt sich. Der Erstarrungsreflex hat Auswirkungen auf die Muskeln (Verspannungen), Kreislauf (Reduktion), Wahrnehmung (Dissoziation), Atmung (Reduktion), Magen/Darm (Übelkeit). Wenn Gewebe Trauma erlebt, stellt es das Wachstum ein, die Verbindung zum Nervensystem ist unterbrochen; die fehlende Anbindung bleibt teilweise aus.

Über Entspannungsverfahren kann der Muskeltonus herabgesetzt werden, so dass sich die im myofazialen Gewebe gespeicherten Traumaemotionen lösen dürfen- und eine Verbindungen zum Nervensystem wieder aufgebaut werden kann. Traumsensitives Yoga bietet eine Möglichkeit der Integration von Körper und Bewusstsein. Aufkommende Affekte können durch Atemübungen tolerierbar werden, so dass das Nervensystem resilienter wird. Die einstellende Selbstwirksamkeit schenkt Betroffenen Vertrauen und Selbstwert.

„Manchmal benutzen wir unseren Geist nicht, um Tatsachen zu entdecken, sondern um sie zu verstecken. … Eines der Dinge, die der Schirm mit gutem Erfolg verhüllt, ist der Körper, unser eigener Körper, womit ich all das meine, was sich in seinem Inneren befindet. Wie ein Schleier, der über die Haut geworfen wird, um dem Schamgefühl Rechnung zu tragen, so entzieht der Schirm dem Geist den Zugriff auf die inneren Zustände des Körpers, die alltäglichen Lebensläufe.“
(Damasio)