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Autogenes Training

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bank.jpg In den 60er und 70er Jahren verbreitete sich das Autogene Training rasant, eine Vielzahl von wissenschaftlichen Werken erschien und unterschiedlichste Abänderungen der ursprünglichen Technik wurden umgesetzt.
Die Krankenkassen erkannten das Autogene Training als Verfahren der Psychotherapie an, in den Weiterbildungsordnungen der Ärzte wurde das Verfahren verankert.

In seiner heutigen Darstellung handelt es sich beim Autogenen Training einerseits um eine wissenschaftlich nachgewiesene klinische Behandlungsform, zum anderen um eine therapiebegleitende, unterstützende Methode der Selbstkontrolle sowie auch zu einer Methode der Selbsthilfe und der Prophylaxe mit unterschiedlichen Schwerpunkten.

In einem Kreislauf von Unruhe – Verspannung – Einengung – Angst hat das Autogene Training seine besondere Wirkungsweise, indem es Spannungen abbaut und Möglichkeiten der Entspannung aufzeigt.
Die Konzentrationen auf den eigenen Körper und physischen Funktionen, durch angenehme Schwere-, Wärme- und Ruhewahrnehmungen, kann sich die innere Unruhe auflösen, eine innere Ruhetönung ausbreiten und Ängste reduziert bzw. ganz abgebaut werden.
Besonders durch Stress ausgelöste, gestörte Organfunktionen oder Erkrankungen können gezielt entlastet werden.
Durch das Einüben bzw. Wieder finden von Urvertrauen kann das Selbstwertgefühl gesteigert werden.
Die Konzentration- und Leistungsfähigkeit wird durch eigene Imagination gefördert.


Autogene Übungen können dazu beitragen, vor den eigenen Problemen einen Schritt zurückzutreten und sich einen neuen, distanzierten Überblick zu verschaffen.

Das Einnehmen einer neuen inneren Perspektive ermöglicht oftmals das Konstruieren neuer Lösungen.

Jeder Mensch kann positiv auf seine individuellen Problemen und Belastungen einwirken und damit für sich selbst und seine Gesundheit Verantwortung übernehmen.
Im Vordergrund steht für mich der Mensch mit all seinen individuellen seelischen und körperlichen Bedürfnissen, die er in einem geschützten Raum zum Ausdruck bringen darf.
 
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