Kinder
Projekte für Kindergarten und Schulen
Da ein starker Anstieg übergewichtiger Kinder und Jugendlicher zu beobachten ist (jedes 6. Kind hat bereits beim Eintritt in die Schule Übergewicht) und die damit verbundenen ernährungsbedingten Erkrankungen – vor allem Jugendlicher Diabetes – enorm steigt, kommt der Ernährungserziehung ein immer wichtigerer Stellenwert zu.
Das Essverhalten wird von unterschiedlichen Faktoren geprägt: zum einen trägt das Essverhalten und die Lebensmittelauswahl innerhalb des Elternhauses dazu bei, zum anderen der Einfluss von peer groups, Erziehern, Lehrern und Mitarbeitern in Tages- und Freizeiteinrichtungen.
Demnach zielt eine primäre Ernährungserziehung auf die Schulung der eigenen Bedürfnisse von Hunger, Durst und Sättigung sowie ein selbst bestimmtes Essverhalten und einen positiven, eigenverantwortlichen Umgang mit seinem eigenen Körper. Auch sollte das Wissen um die Bedeutung von Nahrung und Inhaltsstoffen sowie die Gewöhnung und Sensibilisierung unterschiedlicher Lebensmittel berücksichtigt werden.
Im Zuge der ausserfamiliären Betreuung der Kinder erhält die sekundäre Ernährungserziehung eine immer bedeutendere Rolle. Mit Beginn der Kindergarten- und Schulzeit gehören Erzieher und Lehrer neben den Eltern zu den wichtigsten erwachsenen Bezugspersonen für Kinder. Einen wichtigen Stellenwert nehmen pädagogische Konzepte zur Gesundheitsförderung und Ernährungserziehung ein.
Unter Berücksichtung der entsprechenden Alterstufe biete ich didaktisch-methodisch erarbeitete Lehreinheiten an, bei denen vor allem das aktive Handeln jedes Einzelnen gefordert wird und die Kinder selbständig Erfahrungen sammeln.
An dieser Stelle möchte ich betonen, dass eine Ernährungserziehung sich nicht ausschließlich auf schulischer Ebene bewegen darf, sondern vielmehr ein Zusammenspiel familiärer und ausserfamiliärer Arbeit darstellt.
In diesem Sinne biete ich – neben den Unterrichtseinheiten für Kinder und Jugendliche – ebenso Aufklärungsarbeit von Eltern, Erziehern, Lehrern und Multiplikatoren an.
Eine bewusste Gesundheitserziehung thematisiert nicht nur Ernährung, sondern außerdem die eigene Körperwahrnehmung, das eigene Selbstwertgefühl, eigene Wünsche, Ängste, Ziele und zeigt zudem einen individuellen Ausgleich von Entspannung und Bewegung mit auf.
Denn Kinder, die gut rennen und springen können, sind seltener krank, entwickeln eher ein starkes Selbstwertgefühl und besitzen eine bessere Körpererfahrung – werden schneller selbständig.




