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Der Dauernotstand in der Pflege
Betroffene und Angehörige klagen über zu wenig Unterstützung, Pflegekräfte über Stress und schlechte Bezahlung. Sozial und Wohlfahrtsverbände fordern mehr Geld für das gesamte System. Die Regierung will stattdessen die Bürger dazu bringen, stärker privat für den Pflegefall vorzusorgen. Der Streit um die Pflege ist ein Dauerthema. Jetzt soll erneut eine Reform kommen. Oder besser: ein Reförmchen. Zwar gibt es für die Betreuung Demenzkranker künftig etwas mehr finanzielle Unterstützung, eine Lösung der Probleme ist das nicht. Sieben von zehn Pflegebedürftigen werden zu Hause betreut. Um das zu leisten, müssen Angehörige sich auch weiterhin vor allem selbst um Hilfe kümmern. Die SZ zeigt, welche Möglichkeiten es dazu gibt.
Pflegereformverdrossenheit in der Politik
Entstehen so die Wutbürger von morgen?
(ddp direct) Vielerorts ist in den letzten Jahren häufig von der Politikverdrossenheit unter Deutschlands Bürgern gewarnt worden. Die aktuell brisanteste Verdrossenheit findet sich jedoch überraschenderweise unter Deutschlands Politikern selbst: Die Pflegereformverdrossenheit greift nicht erst seit dem enttäuschenden Referentenentwurf des Bundesministeriums für Gesundheit um sich.
Höhere Lebensqualität nach Brachytherapie - Aktuelle Ergebnisse der SPIRIT-Studie
Höhere Lebensqualität, kaum Inkontinenz und bessere Erektionsfähigkeit. Die jüngsten Ergebnisse der SPIRIT- Studie zeigen deutliche Vorteile der Brachytherapie gegenüber der radikalen Entfernung der Prostata bei Patienten mit einem lokalisierten Prostatakarzinom. Auch hinsichtlich der Patientenzufriedenheit ist die Brachytherapie der OP weit überlegen.
Persönlichen Budget: Neue Broschüre in leichter Sprache
270 Menschen in Westfalen-Lippe planen ihre Hilfe mit dem "Persönlichen Budget" vom LWL
Münster (lwl). In Westfalen-Lippe planen 270 Menschen mit wesentlicher Behinderung ihre Hilfe für das tägliche Leben eigenständig mit dem so genannten Persönlichen Budget. 2008 waren es noch 96 Personen. Um noch mehr Menschen in ein selbstbestimmteres Leben zu führen, hat der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) die kostenlose Broschüre "Das Persönliche Budget in leichter Sprache" veröffentlicht.
Auf 22 Seiten im Din-A-4-Format wird auch für Menschen mit geistiger Behinderung in einfacher Sprache und mit vielen Illustrationen erklärt, was das Persönliche Budget ist und wie man es beantragen kann. Leser finden hier auch Informationen zu den möglichen Schwierigkeiten der Selbstbestimmung und wo sie beratende Hilfe bekommen. Im Internet stehen die Informationen unter http://www.budget.lwl.org.
Das Persönliche Budget wurde 2008 bundesweit eingeführt. Es ist keine zusätzliche Leistung der Sozialhilfe, sondern die Menschen mit Behinderung bekommen das Geld direkt und organisieren sich damit die notwendige Unterstützung von Diensten, Einrichtungen, Firmen oder Privatpersonen selbst. Das können Mittel für ambulant betreutes Wohnen sein, oder für Begleitpersonen die bei der Freizeitgestaltung benötigt werden. Im Durchschnitt erhielt jeder Mensch mit persönlichem Budget knapp 450 Euro im Monat. Bisher organisierten sich überwiegend psychisch kranke Menschen ihre Leistung selbstständig.
Das Persönliche Budget in leichter Sprache.
Hrsg. Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), LWL-Behindertenhilfe Westfalen. Münster, 1. Auflage 2011, 22 Seiten.
Bestellung der Broschüre unter:
Marita Brown, Telefon: 0251 591-3610,
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oder Sie finden die Broschüre im Internet unter:
http://www.budget.lwl.org
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