In Lippstadt 1980 geboren, arbeitete ich während meines Abiturs im Fotostudio und Trainerin eines Fitnessstudios. Nach 2-jähriger schulischer Kunstausbildung studierte ich in Paderborn Diplom Sozialpädagogik/Sozialarbeit. Während des Studiums und meiner Tätigkeit im Mutter-Kind-Haus und anschließend im Jugendamt, ließ ich mich nebenberuflich in Gesundheitspädagogik, Ernährungsberatung und Entspannungspädagogik beim Bildungswerk für therapeutische Berufe in Remscheid ausbilden, die ich später durch eine Yogalehrausbildung (RYS 200) der Atha Schule ergänzte. Die ganzheitliche Richtung war stets vorgezeichnet: Gesundheit bezieht sich immer in gleicher Weise auf die physische, geistige und emotionale Ebene. Meine kreativ-künstlerische Motivation vereinige ich bis heute mit sozialer Ausrichtung.

Im Jahre 2005 kam es zur Gründung des Beratungsbüros.

Aufgrund des hohen Betreuungs- und Pflegebedarfs in Deutschland beriet ich bundesweit Familien in der häuslichen Betreuung. Auf der Basis meiner jahrelangen Erfahrungen, entwickelte ich Schulungen für Agenturen, Mitarbeiter*innen und Betreuungskräfte in der „24 Stundenbetreuung“, um Verbrauchern als auch Betreuungskräften mehr Transparenz zu gewähren. In diesem Zusammenhang erwuchs auch mein politisches Engagement für mehr Würde und Menschlichkeit in diesem Arbeitsfeld. So erschien im Jahre 2015 auch mein Buch „24 Stundenbetreuung – zwischen Markt und Menschlichkeit“. Darüber hinaus war es mir wichtig, ein Instrumentarium zu schaffen, welches Alleinerziehenden und Menschen mit handicap ermöglicht, einen flexiblen Zugang zum Arbeitsmarkt zu ermöglichen, so dass ich aus den Schulungen e-learning Module entwickelte.

Ebenfalls im Jahre 2015 erschien mein Buch zum Thema sexuellen Missbrauch, womit ich mich seit weit über 20 Jahren beschäftige und mein Engagement der Unterstützung Betroffener sexueller, körperlicher und seelischer Gewalt gilt.

Durch mein Interesse an Emotionsforschung entstand der Dokumentarfilm „Fühlen – zwischen Aggressivität und Hilflosigkeit“, der im Jahre 2017 erstmalig im Kino ausgestrahlt wurde und thematisch Trauma, Emotionen, Affekte und Copingstrategien aufgreift. Die Premiere erfolgte mit einer Kunstauktion. Der Erlös kam dem Verein Traumhaus, der in der Traumaklinik angesiedelt ist, zugute. Seither widme ich mich der Forschung im Bereich Emotionssozialisation, Psychotraumatologie.
Politisch begleite ich eine mögliche Einführung des nordischen Modells in Deutschland.

Fokus meiner Arbeit bildet stets die Würde des Menschen.